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Forschungsberichte

proCMap

Leitung:Sarah Hundertmark
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Im Zuge der Kompetenzorientierung werden im naturwissenschaftlichen Unterricht verstärkt kontextorientierte Lerneinheiten (z. B. nach Chemie-im-Kontext, ChiK) entwickelt. Damit verbunden ist ein stärker schülerorientierter Unterricht mit längeren Phasen der Selbstorganisation, die jedoch strukturell unterstützt werden müssen. Der Förderung selbstorganisierten Lernens widmet sich das Projekt proCMap. Dem Projekt liegt die Annahme zugrunde, ... weitere Informationen 

Publikationen

Hundertmark S., Grüß-Niehaus T. & Schanze S. (2009): TELKo – Test zur Erhebung des Löslichkeitskonzeptes im Chemieunterricht., In: Höttecke D. (Hrsg.), Chemie- und Physikdidaktik für die Lehramtsausbildung. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik. GDCP Jahrestagung in Schwäbisch Gmünd 2008. Münster. S. 250-252.

Grüß-Niehaus, T. (2010): Zum Verständnis des Löslichkeitskonzeptes im Chemieunterricht - der Effekt von Methoden progressiver und kollaborativer Reflexion, Logos Verlag. Berlin.  weitere Informationen

Aktuelle Konzeptionen des Chemieunterrichts zeichnen sich u. a. durch einen kumulativen Aufbau von Basiskonzepten aus. Diese grundlegenden Erklärungsmuster werden über einen längeren Zeitraum hinweg an mehreren Kontexten erarbeitet und sukzessive erweitert.

Wird Lernenden die Möglichkeit gegeben, progressiv - d. h. in einer zeitlichen Regelmäßigkeit - über ein Basiskonzept zu reflektieren, können sie sich sowohl über ihr Wissen als auch über ihre Defizite bezüglich des entsprechenden Basiskonzeptes bewusst werden.

Die hier vorgestellte Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit unterschiedliche methodische Unterstützungsangebote den Reflexions- und somit den damit verbundenen Verstehensprozess eines ersten Teilchenmodells (Kugelteilchenmodell) zu fördern vermögen.

Für die Reflexionsphasen wurden die Methoden Lernbegleitbogen und Concept Mapping unter Variation der Sozialform (Einzel- vs. Partnerarbeit) eingesetzt und miteinander verglichen. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Lerner, die in den Reflexionsphasen in Einzelarbeit ein Concept Map erstellen und dann überarbeiten konnten, den größten Lernzuwachs aufwiesen. Vor der Untersuchung wurde ein signifikanter Unterschied zwischen dem chemiespezifischen Selbstkonzept der Mädchen und dem der Jungen gemessen. Unmittelbar nach der Untersuchung wiesen Mädchen und Jungen ein vergleichbares Selbstkonzept auf.

Hundertmark, S. & Schanze, S. (2011): Kollaborative Lernprozesse in einer Reflexionsphase im Chemieunterricht, In: D. Höttecke (Ed.), Chemie- und Physikdidaktik für die Lehramtsausbildung. Gesellschaft für Didaktik der Chemie und Physik. GDCP Jahrestagung in Potsdam 2010. Münster: LIT-Verlag

Hundertmark, S. & Schanze, S. (2011): It´s not only words that constitute conversation - analyzing a collaboration process while reflecting, 9th International Conference on Computer Supported Collaborative Learning (CSCL), Juli 2011 in Hongkong, China.

Hundertmark, S. & Schanze, S. (2011): It´s not only words that constitute conversation - analysing the process of peer interaction, 14. Pre-Conference ("Junior Researcher") of the European Association for Research on Learning and Instruction (EARLI), August 2011 in Exeter, UK.  | datei |

Hundertmark, S. & Schanze, S. (2011): Progressive collaborative reflection - influence of verbal and non-verbal interaction on learning, 9th biannual conference of the Euopean Science Education Research Association (ESERA), September 2011 in Lyon, France.

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