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Erprobte Experimente für den Chemieunterricht

Das Unterrichtsfach Chemie lebt vom Experiment. Auf dieser Seite finden Sie zahlreiche neue und erprobte Experimente und Informationen zu deren Einbindung in den Chemieunterricht.

Experimente rund um das Thema Bubble-Tea

Bubble Tea – dieses bei Kindern und Jugendlichen angesagte Modegetränk sorgte im Sommer 2012 für Schlagzeilen. Hier finden Sie Anleitungen für Experimente rund um das Thema Bubble-Tea, Alginate und molekulare Küche.

Chemische Experimente mit medizintechnischen Geräten

Chemische Experimente lassen sich nicht nur mit den Ihnen bekannten Laborgeräten durchführen, sondern auch mit Geräten aus dem medizintechnischen Bereich. So kann ein Kolbenprober, eine Pipette oder eine Bürette durch eine Kunststoffspritze ersetzt werden, ein Erlenmeyerkolben durch eine Infusionsflasche usw. Vorteile dieser Geräte liegen im geringeren Verbrauch an Materialien und der sichereren Durchführbarkeit der Experimente, da Kunststoff anstelle von Glas eingesetzt wird. Ein besonderer Vorteil der Verwendung medizintechnischer Geräte ist die Kombinierbarkeit mit der herkömmlichen Laborausstattung.

Auf dieser Seite finden Sie von uns entwickelte und erprobte Experimentieranleitungen und eine umfangreiche Sammlung von Links mit bereits veröffentlichten Experimentieranleitungen (z.B. von Herrn Brand und Herrn Grofe sowie von Herrn von Borstel) und vor allem Bezugsmöglichkeiten für die Materialien.

Bei Interesse an einer Lehrerfortbildung zur Nutzung medizintechnischer Geräte im Chemieunterricht, wenden Sie sich bitte an Herrn Bernhard Sieve.

Elektroschrott, Metallrecycling und urban mining

In unserer hochtechnologisierten Welt fallen immer mehr metallische Abfälle an, aus denen die Rohstoffe zurückgewonnen werden können. Dabei stellen die Städte riesige Rohstoffreservoirs dar, aus denen die Rohstoffe leichter und somit kostengünstiger, energieeffizienter und umweltschonender zurückgewonnen werden können als durch die herkömmliche Gewinnung aus Lagerstätten. Die Materialien sind für eine Unterrichtsreihe in der Sek. II konzipiert und erprobt, in der am Beispiel von Elektroschrott die Bedeutung und die Probleme des Recyclings von urbanem Müll aufgezeigt werden können.

E-Shishas als Kontext zum Thema Elektrochemie

Seit einiger Zeit haben E-Shishas auf Schulhöfen Einzug gehalten und gelten unter Jugendlichen bisweilen als cool. Wie genau funktioniert eine E-Shisha, und ist sie so harmlos wie sie beworben wird? In der Präsentation werden Materialien und Experimente vorgestellt, mit denen sich E-Shishas als Kontext für einen motivierenden und forschenden Chemieunterricht nutzen lassen. Fachlicher Schwerpunkt ist neben der Auseinandersetzung mit den Inhaltsstoffen die Erarbeitung der Funktionsweise der in der E-Shisha verbauten Spannungsquelle.

Die Experimente sind zugänglich in den folgenden Zeitschriften:

  • Sieve, B. (2016): Untersuchung der Inhaltsstoffe eines Lithium-Ionen-Akkus einer E-Shisha. CHEMKON (angenommen)
  • Meyer, I. & Sieve, B. (2015): Redoxreaktionen und E-Shisha – Untersuchung einer Volta-Zelle. NiU-Chemie, Heft 146, S. 18-23

Materialien zum Download:

Ergänzungen zum Beitrag "Molekulares Sieben 2.0" Chemkon 2017

Das Dokument ist eine Ergänzung zum o.g. Artikel, in dem die Ergebnisse zum Diffusionsverhalten verschiedener Farbstoffe durch verschiedene handelsübliche Membranen wie Wurstpellen und auch Alginatperlen vorgestellt werden. Mit den Übersichten können Sie geeignete Farbstoffe und Membranen für den Versuch zum "Molekularen Sieben" auswählen. 

Übersichten zum Experiment