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Bücher

Sieve, B., Hilker, F. & Sach, M. (Hrsg.) (2020): Physik unterrichten - Ein praktischer Leitfaden für Berufseinsteiger, Friedrich Verlag, Hannover weitere Informationen

Die Planung, Durchführung und Reflexion von Physikunterricht ist ein spannendes, aber auch komplexes Vorhaben. Wie strukturiere ich ein Themengebiet? Wie gestalte ich den Unterricht dazu? Welche Experimente und Aufgaben wähle ich aus? Schnell wird klar: Das im Studium erworbene Fachwissen lässt sich nicht ohne Weiteres in den Unterricht übertragen. Fachinhalte müssen an die Vorkenntnisse und das Niveau der Schülerinnen und Schüler angepasst werden.

Der Band stellt detailliert die Schritte bei der Planung von Unterrichtsstunden und -einheiten an Beispielen aus dem Physiklehrplan vor und gibt Hinweise, worauf es besonders ankommt. Darüber hinaus wird eine Reihe von Bausteinen guten Physikunterrichts mit Hintergründen, Tipps und Beispielen näher beleuchtet: Neben der Auswahl und Durchführung von Experimenten sind u.a. die Entwicklung und der Umgang mit Modellvorstellungen, die Diagnose und Berücksichtigung von Schülervorstellungen sowie der Umgang mit Fachsprache wichtige Elemente eines zeitgemäßen Physikunterrichts.



Journale

Sieve, B., Schneeweiß, N., Ulrich, N. (2020): Chemie digital unterstützen, NiU-Chemie, Heft 177/178 weitere Informationen

Die aktuelle Situation rund um das Distanzlernen, auch Homeschooling oder Lernen zu Hause genannt, hat alle Lehrkräfte quasi über Nacht gezwungen, bestimmte digitale Medien verstärkt in den Blick zu nehmen und den Unterricht gänzlich neu zu organisieren – vom Präsenzunterricht hin zum Fernunterricht und wieder langsam zurück. Dabei steht eines fest: Die Schulschließungen haben auch dazu geführt, Fragen rund um die lernförderliche Nutzung digitaler Medien und Geräte deutlich stärker in den Blick zu nehmen als jemals zuvor. Genau diese Potentiale digitaler Medien und Geräte nimmt das Themenheft in den Blick und liefert dabei Ideen und Anregungen, die sich für den Chemieunterricht als Präsenzunterricht aber auch für das Homeschooling eignen.



Journalbeiträge

Schneeweiß, N., Sieve, B., Ulrich, N. (2020): Chemieunterricht digital unterstützen, NiU-Chemie, Heft 177/178, S. 4-7

Digitale Medien und Geräte bieten viele Potentiale, Lernprozesse im Chemieunterricht wirksam zu unterstützen. Vielfach eröffnen digitale Medien und Geräte sogar Möglichkeiten, die auf analogem Wege gar nicht oder nur sehr schwierig realisierbar sind. Im Basisartikel zum Themenheft werden die Potentiale digitaler Technologien für das Lernen von Chemie vorgestellt und die Kompetenzen beleuchtet, die Chemielehrkräfte für den didaktisch begründeten Einsatz digitaler Medien und Geräte benötigen.


Schneeweiß, N., Sieve, B. (2020): Experimentieren mit digitalen Werkzeugen, NiU-Chemie, Heft 177/178, S. 10-11

Der Beitrag beleuchtet die Potentiale digitaler Medien für die Planung, Durchführung und Auswertung von Experimenten.


Zehler, D., Hundertmark, S. (2020): Versuchsaufbauten visualisieren - Erstellung von Versuchsabbildungen mit Chemix.org, NiU-Chemie, Heft 177/178, S. 12-15

Im Beitrag wird die Web-App Chemix.org vorgestellt, mit der durch Auswahl vorgezeichneter Gerätesymbole einfach Experimentieraufbauten konstruiert werden können. Die erstellten Abbildungen können beispielsweise für die Erstellung von Experimentieranleitungen oder für digitale Tafelbilder genutzt werden.


Sieve, B., Koch, B. (2020): Experimente via Smartphone - Gummibärchenhölle und Papierchromatografie in Zeitlupe und Zeitraffer, NiU-Chemie, Heft 177/178, S. 16-19

Zeitlupen- und Zeitrafferaufnahmen von chemischen Phänomenen ermöglichen vielfach tiefere und erhellende Einblicke in die Vorgänge und können helfen, die Phänomene an bestehende Vorstellungen anschlussfähig zu machen. Im Beitrag werden an zwei Beispielen Hinweise für die Umsetzung im Unterricht gegeben.


Sieve, B. (2020): Vorstellungen visualisieren und modellieren, NiU-Chemie, Heft 177/178, S. 36/37

Der Beitrag führt in die Potentiale digitaler Medien und Geräte für die Modellbildung und die Visualisierung chemischer Vorgänge auf der submikroskopischen Ebene ein und beleuchtet auch die diesbezüglichen Grenzen.


Ulrich, N. (2020): Stop-Motion- versus Legetechnik - Erklärvideos im Unterricht zielbestimmt einsetzen, NiU-Chemie, Heft 177/178, S. 38-41

Der Beitrag beleuchtet die Potentiale und Grenzen von selbst erstellten Erklärvideos im Chemieunterricht. Es werden auch zahlreiche Tipps und Hinweise für den gelingenden Einsatz im Unterricht vorgestellt. 


Sieve, B., Kappenberg, F. (2020): Nomenklatur üben - Nutzung der App Formeln und Namen, NiU-Chemie, Heft 177/178, S. 52-55

Für das intelligente Üben bleibt im Chemieunterricht häufig zu wenig Zeit. Im Beitrag wird vorgestellt, wie man die App Formeln und Namen des AK Kappenberg im Unterricht und auch zuhause lernförderlich nutzen kann.


Ulrich, N. (2020): Kooperatives und kollaboratives Arbeiten, NiU-Chemie, Heft 177/178, S. 56/57

Im Beitrag werden Möglichkeiten und Beispiele dargestellt, wie digitale Medien kooperatives und kollaboratives Arbeiten unterstützen kann.


Ulrich, N. (2020): Gemeinsam arbeiten - Kooperatives und kollaboratives Arbeiten digital unterstützen, NiU-Chemie, Heft 177/178, S. 58-61

Anknüpfend an den vorigen Artikel werden Apps für das kooperative und kollaborative Arbeiten vorgestellt und mit erprobten Beispielen aus dem Unterricht verknüpft.


Unger, B. (2020): Unterricht dokumentieren. Ein digitales Portfolio erstellen, NiU-Chemie, Heft 177/178, S. 66-69


Schneeweiß, N., Sieve, B. (2020): Individualisiertes Lernen, NiU-Chemie, Heft 177/178, S. 70/71

Im einführenden Beitrag werden Möglichkeiten und Herausforderungen digitaler Medien für das individualisierte Lernen im Chemieunterricht diskutiert.


Schneeweiß, N, Schanze, S. (2020): Wissen organisieren und visualisieren - Erstellung von Concept Maps mit CmapTools, NiU-Chemie, Heft 177/178, S. 92-95

Concept Maps (C-Maps) sind ein probates Mittel der Visualisierung von Wissens- und Vorstellungsstrukturen und eignen sich daher auch als Diagnoseinstrument im Chemieunterricht. Im Beitrag wird die Arbeit mit der App CmapTools vorgestellt. Mit dieser App lassen sich C-Maps in Einzelarbeit oder im Team am Computer erstellen.


Köhne, A., Sieve, B. (2020): Wasserkreislauf an der Fensterscheibe, NiU-Chemie, Heft 177/178, S. 97f.

Es wird ein Versuch für den Anfangsunterricht Chemie oder im Fach NaWi vorgestellt, mit dem sich Vorgänge aus dem Wasserkreislauf an einem sonnenbeschienenen Fenster nachstellen lassen.  


Köhne, A., Sieve, B. (2020): Salz aus Meerwasser, NiU-Chemie, Heft 177/178, S. 97f.

In der Karteikarte wird eine einfache Alternative zur Gewinnung von Salz aus Meerwasser durch Verdunsten vorgestellt. 


Nehring, A. & Schwichow, M. (2020): Was ist Wissen, was ist Können? Deutungen des Kompetenzbegriffs und deren psychometrische Konsequenzen im Kontext von Fachwissen und Variablenkontrollstrategie, Zeitschrift für Didaktik der Naturwissenschaften
DOI: https://doi.org/10.1007/s40573-020-00113-y

Der vorliegende Beitrag vertieft das Verständnis des Kompetenzbegriffs. Dazu wird das Verhältnis von deklarativem Fachwissen von Schülerinnen und Schülern und ihren prozessorientierten Kompetenzen in einem korreliert-abhängig und unabhängig gedeutet. Um herauszuarbeiten, welche Konsequenzen diese Verhältnisbestimmungen nach sich ziehen, werden sie in in psychometrische Modelle überführt und auf die Re-Analyse eines bestehenden Datensatzes von 990 Schülerinnen und Schülern angewendet. Es zeigen sich fundamentale Konsequenzen hinsichtlich der Verortung spezifischer Gruppen, auf die Zunahme an Wissen oder prozessorientierten Kompetenzen über Jahrgänge hinweg wie auch hinsichtlich von Geschlechterunterschieden. Die Ausprägungen prozessorientierter Kompetenzen von Mädchen fallen aufgrund oder vielmehr trotz des (im Mittel) geringeren Fachwissens höher aus, wenn der Psychometrie ein unabhängiges, aber fachwissensrelatives Kompetenzverständnis zugrunde gelegt wird. Konsequenzen für Grundlagenforschung, Systemmonitoring und Unterrichtsentwicklung werden diskutiert.


Hähndel, J., Kremer, M., Nickel, H., Sieve, B., Thielen-Redlich, H., Tittel, C.  (2020): Das chemische Gleichgewicht – Empfehlungen für eine konsistente Begriffsentwicklung und Symbolik, Chemkon, 02/2020 weitere Informationen

Die Fachsprache und Fachsymbolik rund ums chemische Gleichgewicht ist für Lernende und auch für Lehrkräfte immer wieder eine Lernhürde. In Teilen sind die diesbezüglichen Lernschwierigkeiten durch eine nicht konsequente Begriffsbildung hausgemacht. Im Beitrag werden auf der Baisis fachlicher und fachdidaktischer Erwägungen Empfehlungen gegeben, welche Termini eine konsistente Begriffsbildung im Sinne der Entwicklung tragfähiger Vorstellungen verwendet werden sollten.


Wlotzka, P. & Sieve, B. (2020): Bilder, Graphiken und Co, Unterricht Chemie, Heft 176, S. 2-7

Will man komplexe Inhalte vermitteln, was gerade im Chemieunterricht häufig vorkommt, reichen oft das gesprochene Wort oder ein geschriebener Text nicht aus. Visualisierungen eröffnen hier zusätzliche Möglichkeiten und helfen, komplizierten und schwerverständliche Zusammenhänge zu veranschaulichen. Sie erhöhen die Aufmerksamkeit, bieten eine schnelle Orientierung und verbessern, da sie einen zusätzlichen Wahrnehmungskanal ansprechen, die Behaltensleistung. Gerade in einem Fach wie Chemie mit seinen abstrakten Fachbegriffen und Modellen sind sie für Schülerinnen und Schüler eine wertvolle Hilfe, vor allem um die Zusammenhänge zwischen makroskopisch beobachtbaren Phänomenen und ihren submikroskopischen Ursachen besser verstehen zu können. Der Basisartikel zum Themenheft vermittelt die Potentiale von Visualisierungen für das Lernen von Chemie und liefert Hinweise und Strategien für lernwirksame Visualisierungen.


Sieve, B. (2020): Versuchsaufbauten am interaktiven Whiteboard konstruieren, Unterricht Chemie, Heft 176, S. 44-46

Die Destillation von Rotwein, die Bestimmung der Erstarrungstemperatur von Stearinsäure, die Ermittlung der Zusammensetzung von Luft und auch die qualitative Verbrennungsanalyse von Methan haben eines gemeinsam: Der Aufbau des Versuchs ist vergleichsweise komplex, sodass eine Zeichnung der Apparatur für das Nachvollziehen des Aufbaus hilfreich ist. Will man diese Apparaturen im Unterricht gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern entwickeln, muss man die einzelnen Geräte meist von Hand zeichnen – vorzugsweise am Whiteboard oder an der Tafel. Heute bieten digitale Technologien teils einfachere, teils aber auch erweiterte Möglichkeiten, solche Visualisierungen von Apparaturen vorzunehmen. Der Beitrag zeigt dies an Beispielen auf.