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Journalbeiträge

Grüß-Niehaus, T. & Schanze, S. (2009): Das Salz gibt die Farbe ab – Zur Einführung eines tragfähigen Löslichkeitskonzeptes, NiU Chemie. Heft 114. S. 38-43.  | Datei |

Die diskontinuierliche Beschreibung chemischer Vorgänge und damit eine konsistente Anwendung des Basiskonzeptes "Stoff-Teilchen" stellt ein wesentliches Bildungsziel des Chemieunterrichts dar. Dabei ist eine grundlegende Anwendungssituation eben dieses Basiskonzeptes die submikroskopische Beschreibung von Lösevorgängen, die zu Beginn der Sekundarstufe I im Unterricht thematisiert werden.Allerdings wird in vielen Forschungsarbeiten immer wieder darauf hingewiesen, dass auch nach einer unterrichtlichen Behandlung dieses Themenfeldes Schülerinnen und Schüler weiterhin Unsicherheiten bei der Nutzung einer diskontinuierlichen Sichtweise aufweisen, da ihnen vielfach die Tragweite des Konzeptes nicht bewusst ist. Basierend auf Ergebnissen von eigenen Forschungsarbeiten werden Interventionen vorgestellt, die den Schülerinnen und Schülern die Anwendungsbreite des Konzeptes verdeutlichen können.


Urhahne, D., Nick, S. & Schanze, S. (2009): The effect of three-dimensional simulations on the understanding of chemical structures and their properties, Research in Science Education, 39(4), 495-513

In a series of three experimental studies, the effectiveness of three-dimensional computer simulations to aid the understanding of chemical structures and their properties was investigated. Arguments for the usefulness of three-dimensional simulations were derived from Mayer's generative theory of multimedia learning. Simulations might lead to a decrease in cognitive load and thus support active learning. In our studies, the learning effectiveness of three-dimensional simulations was compared to two-dimensional illustrations by use of different versions of a computer programme concerning the modifications of carbon. The first and third study with freshman students of chemistry and biochemistry show that no more knowledge was acquired when participants learnt with three-dimensional simulations than with two-dimensional figures. In the second study with 16-year old secondary school students, use of simulations facilitated the acquisition of conceptual knowledge. It was concluded that three-dimensional simulations are more effective for younger students who lack the experience of learning with different visual representation formats in chemistry. In all three studies, a significant relationship between spatial ability and conceptual knowledge about the modifications of carbon was detected.


Schanze, S. & Eisentraut, P. (2009): Die Chemie und Physik des Latte macchiato, PdN-CHiS, 58(6), 21-25

Der Latte macchiato ist ein Vielstoffsystem, das Zugänge zu diversen Konzepten aus der Chemie und Physik wie Emulsion, Löslichkeit, Wärme oder Dichte bietet. Viele Jugendliche – insbesondere Mädchen – kennen das Getränk und sind an einer Thematisierung im Unterricht interessiert. Der Beitrag stellt die fachwissenschaftliche Perspektive und die Schülerperspektive zu dem modernen Kaffee-Getränk vor, um daraus Empfehlungen für den Einsatz des Themas im Schulunterricht ableiten zu können.


Schanze, S. (2009): Wer beherrscht die Hefe am Besten?, PdN-CHiS, 58(6), 15-17


Schanze, S. (2009): Kochen und naturwissenschaftliches Arbeiten, PdN-CHiS, 58(6), 18-20

In dem Beitrag wird an einem Fallbeispiel und überwiegend auf der konzeptionellen Ebene demonstriert, wie Koch- und BackphänomeneZugänge zu einem experi-mentell ausgerichteten Chemieunterricht liefern. Mit dem Forschenden Lernen und der kognitiven Meisterlehre ist dabei ein methodischer Rahmen gesteckt, der natur-wissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen betont und fördert.