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Bücher

Struckmeier, S.  (2011): Die Textilfärberei vom Spätmittelalter bis zur Frühen Neuzeit (14.-16. Jahrhundert). Eine naturwissenschaftlich-technische Analyse deutschsprachiger Quellen, Waxmann Verlag. Münster.

Farbige Materialien sind seit prähistorischer Zeit Mittel zur Gestaltung der menschlichen Umwelt. Insbesondere die Textilfärberei unterliegt im Laufe der Zeit verschiedenen durch Handel, Handwerk und Technik beeinflussten Veränderungen. Der Aufwand beim Färben und die Seltenheit von reinen leuchtenden Farbtönen sorgen dafür, dass Farben während des Mittelalters und der Frühen Neuzeit eine zentrale Rolle spielen. Sie dienen zur Verdeutlichung sozialer Hierarchien in der ständischen Gesellschaft und zur Ausgrenzung von Minderheiten.

Anhand edierter deutschsprachiger Färbeanleitungen aus dieser Zeit wird mit Bezug zum modernen textilchemischen Wissen der belegbare Kenntnisstand analysiert. Durch nachgestellte Färbungen können die erreichbaren Farbtöne beurteilt werden und anhand von Licht- und Waschechtheitsprüfungen werden Hinweise für die Restaurierung und Erhaltung historischer Textilien diskutiert.



Journalbeiträge

Grüß-Niehaus, T. & Schanze, S. (2011): Eine kategoriegestützte Übersicht von Lernervorstellungen zum Löslichkeitsbegriff, ChemKon, 18(1), 19-26. weitere Informationen

Unter Lernervorstellungen werden Konzepte verstanden, die nicht mit den wissenschaftlich akzeptierten einher gehen. Lernervorstellungen zum Löslichkeitskonzept sind international empirisch sehr gut erfasst. Dieser Beitrag stellt den Stand der Forschungsergebnisse der letzten drei Jahrzehnte zusammen. Insgesamt 41 Studien wurden dafür ausgewertet und gefundene Lernervorstellungen kategorisiert. Mit dieser Zusammenstellung liegt zum einen eine Grundlage für weitere Forschungsarbeiten im Bereich der Schülervorstellungsforschung zum Löslichkeitskonzept vor. Zum anderen dient sie Lehrkräften der Antizipation möglicher Verständnisschwierigkeiten und somit einer an die Bedürfnisse der Lernenden angepassten Unterrichtsvorbereitung.


Schanze, S., Grüß-Niehaus, T. & Hundertmark S. (2011): Verstehen sichtbar machen - Instrumente zur Unterstützung einer (Selbst-)Diagnose des Konzeptverständnisses, Naturwissenschaften im Unterricht Chemie. Heft 124/125. S. 68-74  | Datei |

Der Chemieanfangsunterricht wird durch den Aufbau von Konzepten dominiert, zu denen die Schülerinnen und Schüler aus außerschulischen Erfahrungen bereits ein alltagstaugliches Konzept besitzen (können). Als Beispiele wären das Löslichkeits- oder auch das Verbrennungskonzept zu nennen. Der Konzeptwechselforschung nach sind diese Präkonzepte für den Aufbau eines Verständnisses wissenschaftlich tragfähiger Konzepte zu berücksichtigen. Für den Unterrichtsalltag zweckdienlich sind daher Diagnoseinstrumente, die eine Identifikation individueller Konzepte erlauben. Werden (Selbst)Diagnoseinstrumente so im Unterricht eingesetzt, dass sie den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit einer fortlaufenden (also immer wiederkehrenden) Selbsterkenntnis bieten, können wertvolle Lernprozesse induziert werden. Im ersten Teil stellt dieser Beitrag mit dem Concept Mapping und dem Lernbegleitbogen zwei derartige Diagnoseinstrumente vor. Im zweiten Teil des Beitrages werden Ergebnisse einer empirischen Untersuchung zur Schülerakzeptanz dieser Lernmethoden dargelegt.


Jahns, M. & Sieve, B. (2011): Chemie der Forensik - Blutnachweise im Schülerexperiment, CHEMKON, 18, Nr. 2, 83-85

Blutspuren im Chemieunterricht nachzuweisen, ist einfach möglich und motivierend für Schüler. Als Quelle für Blutspuren eignen sich möglichst frische Fleischstücke, beispielsweise aus einem Steak. Für den Nachweis von Blut stehen mehrere geeignete Methoden zur Verfügung. Dabei erweist sich die von uns modifizierte Variante des KASTLE-MEYER-Reagenz hinsichtlich der einfachen Handhabbarkeit und des sehr geringen Gefährdungspotenzials auch für den Unterricht in der Sekundarstufe I als sehr geeignet. Sämtliche Schritte können von den Schülern selbst durchgeführt werden. Natürlich bleiben in der Sekundarstoffe I die chemischen Hintergründe eine "black box". Im Chemieunterricht der Sekundarstufe II gibt es im Zusammenhang mit den hier beschriebenen Verfahren zahlreiche Anknüpfungspunkte aus den Bereichen Redoxreaktionen, Komplexchemie bis hin zur Aromatizität und deren Anwendung in der Farbstoffchemie. Gerade dadurch bietet sich das Thema Blutnachweise auch als semesterübergreifendes Thema zur Vorbereitung auf das Abitur an, da neben Fachinhalten insbesondere Fachmethoden angewandt werden können. Auch eine Beurteilung der verschiedenen hier vorgestellten Methoden ist möglich, nachdem die Schüler entsprechend tragfähige Kriterien der Beurteilung entwickelt haben. Dies zeigt, dass mit diesem motivierenden Thema nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch prozessbezogene Kompetenzen gefördert werden können.


Brausewetter, K. (2011): Mit allen Sinnen - Sinnesschulung und Untersuchung von Stoffen der unbelebten Natur, In Materialien Kindergarten und Vorschule, Stark Verlag Freising



Tagungsbandbeiträge

Brausewetter, K. (2011): "Inhalte, Aufgaben und Ziele einer naturwissenschaftlichen Bildung für pädagogische Fachkräfte in Kindertagesstätten in Niedersachsen" - Design der Curricularen Delphi-Studie Naturwissenschaften, In Schließmann, F. (Hrsg.): Tagungsband zur 2. Fachtagung Am Phänomen lernen - Aus- und Weiterbildung von pädagogischen Fachkräften in Flensburg März 2010: Universität Flensburg