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Bücher

Hundertmark, S. (2012): Einblicke in kollaborative Lernprozesse. Eine Fallstudie zur reflektierenden Zusammenarbeit unterstützt durch die Methoden Concept Mapping und Lernbegleitbogen, Logos Verlag, Berlin weitere Informationen
ISBN: 978-3-8325-3251-2

Nach dem aktuellen Forschungsstand stellt die Reflexion eigener Vorstellungen im naturwissenschaftlichen Unterricht eine wichtige Komponente im Lernprozess dar. Die vorliegende Arbeit liefert einen Beitrag zu diesem Thema, indem kollaborative Reflexionsprozesse mit verschiedenen Strukturierungshilfen (Concept Mapping vs. Lernbegleitbogen) erprobt werden. Ziel ist es, zu konkretisieren, welche Faktoren den Erfolg einer Reflexion in Abhängigkeit von der Strukturierungshilfe beeinflussen.

Dazu wird nach einem qualitativen Fallstudiendesign eine Klärung der individuellen Prozesse der kollaborativen Zusammenarbeit unter Berücksichtigung weiterer Faktoren wie z. B. der Einstiegsvoraussetzung, Lernleistung und Motivation vorgenommen.

Die Ergebnisse machen deutlich, dass, bedingt durch die beiden Strukturierungshilfen, eine unterschiedliche Art der Zusammenarbeit und der Kommunikation während der progressiven Reflexion auftritt. So ist die Reflexion der Concept-Mapping-Gruppen geprägt durch einen intensiven Einbezug von Concept-Map-Elementen in die gemeinsamen Üerarbeitungsprozesse, während die Externalisierungen innerhalb der Lernbegleitbögen weniger stark als Grundlage für eine gemeinsame Wissenskonstruktion genutzt werden. Zurückführen lassen sich die Erkenntnisse auf unterschiedliche Ausprägungen verbaler und insbesondere non-verbaler Interaktionen in Abhängigkeit von der Strukturierungshilfe.


Saballus, U. (2012): Über das Schlussfolgern von Schülerinnen und Schülern zu öffentlichen Kontroversen mit naturwissenschaftlichem Hintergrund - eine Fallstudie, Logos Verlag, Berlin. weitere Informationen
ISBN: 978-3-8325-3086-0

Die Behandlung von öffentlichen Kontroversen mit naturwissenschaftlichem Hintergrund (im englischen Sprachraum Socioscientific Issues) im Chemieunterricht wird mit dem Erreichen verschiedener Bildungsziele (z.B. Bildung zum mündigen Bürger) und dem Erlangen verschiedener Kompetenzen (z.B. Bewertungskompetenz) in Verbindung gebracht.

Die vorliegende Fallstudie befasst sich mit dem Schlussfolgern und der argumentativen Begründung von Schülerinnen und Schülern zu einer öffentlichen Kontroverse mit naturwissenschaftlichem Hintergrund: der Entsorgung salzhaltiger Abfälle aus der Kaliindustrie. Während der Bearbeitung einer webbasierten Lernumgebung - einschließlich einer Plenardiskussion mit verteilten Rollen - wurden die Schülerinnen und Schüler aufgefordert, zu drei unterschiedlichen Zeitpunkten eine Stellungnahme zu formulieren.

Die zweite und dritte Stellungnahme wurde durch Hilfestellungen (im englischen Sprachraum Scaffolds) in Form von zielgerichteten Instruktionen und dem Bereitstellen einer Argumentationsstruktur unterstützt. Im Ergebnis zeigt sich, dass mit den Hilfestellungen die Qualität der Argumentation durch die Verwendung von Gegenargumenten und fachwissenschaftlichen Wissensanteilen steigt. Die Verwendung von Gegenargumenten steigt erneut nach der Durchführung der Plenardiskussion.



Journalbeiträge

Geers, M., Sieve, B. & Schanze, S. (2012): Feinstaubproblematik und Umweltzone - Materialien für eine Kontroverse im Chemieunterricht, Naturwissenschaften im Unterricht Chemie. Heft 127. S. 15-21

Die Einführung der Umweltzone in deutschen Großstädten wird nach wie vor kontrovers diskutiert. Während Befürworter die Feinstaubreduzierung und den Beitrag zur Luftreinhaltung vorbringen, beklagen Gegner die nicht nennenswerte Verbesserung der Luftqualität. Nach einer fachlichen Klärung zum Begriff Feinstaub werden in diesem unterrichtspraktischen Beitrag der grobe Verlauf der Unterrichtsreihe sowie die darin verwendeten Materialien vorgestellt.


Heinzerling, P., Schrader, F. & Schanze, S. (2012): Measurement of Enzyme Kinetics by Use of a Blood Glucometer: Hydrolysis of Sucrose and Lactose, J. Chem. Educ., 89 (12), 1582–1586

An alternative analytical method for measuring the kinetic parameters of the enzymes invertase and lactase is described. Invertase hydrolyzes sucrose to glucose and fructose and lactase hydrolyzes lactose to glucose and galactose. In most enzyme kinetics studies, photometric methods or test strips are used to quantify the derivates of the substrates. The use of a commercial blood glucose meter to determine the hydrolyzed glucose is described. This inexpensive and efficient method can be used when teaching enzymatic kinetics in lower-level biochemistry laboratories.


Sieve, B. (2012): Bestimmung der Dichte von Milch mit dem Pyknometer, NiU-Chemie, Heft 130/131, 23. Jahrgang, S. 97-98

 

Sieve, B. (2012): Modellversuch zur Homogenisierung von Milch, NiU-Chemie, Heft 130/131, 23. Jahrgang, S. 97-98


Sieve, B. & Schanze, S.  (2012): Makro, Halbmikro oder Mikro – Kriterien für experimentelle Prüfungsaufgaben am Beispiel der Titration, PdN-ChiS Heft 5, 61. Jahrgang, S. 15-19

Das Land Niedersachsen wird ab 2013 wie­ der experimentelle Aufgaben im Zentralabitur Chemie stellen. Den Schulen sind zur Vorbereitung die Rahmenbedingun­gen u. a. in Form von Ausstattungslisten und Beispielaufgaben mitgeteilt worden. Am Beispiel von Titrationsaufgaben wer­den verschiedene Ausstattungsvariatio­nen im Hinblick auf ihre Eignung in zentra­len Prüfungen kriteriengeleitet analysiert.


Sieve, B. & Niebert, K. (2012): Vergleich der Wärmeabsorption von Gasen, NiU-Chemie Heft 129, S. 49


Schrader, F. & Schanze, S. (2012): Digitale Messwerterfassungsgeräte - Ein kriterienorientierter Überblick, PdN-ChiS, Heft 4, 61. Jahrgang, S. 42-48

Derzeit bieten die marktverfügbaren Messwerterfassungsgeräte zu unterschiedliche Facetten, um wirklich vergleichbar zu sein. Dennoch haben wir uns der Herausforderung gestellt und bieten mit diesem Beitrag eine Orientierungshilfe in dem Wirrwarr der unterschiedlichen Systeme.


Sieve, B. (2012): Wirrwarr um die chemische Formelsprache, PdN-ChiS, Heft 2, 61. Jahrgang, S. 41-45

Die chemische Symbolsprache wird zwar durch Normen geregelt, ihre Verwendung in Schule und Labor entspricht meist nicht diesen Vorgaben. Dieser Beitrag versucht auf der Basis einer fachlichen Klärung für Einheitlichkeit zu sorgen.


Sieve, B. & Rehm, M. (2012): Wie definieren Schüler Grundbegriffe der Chemie?, Naturwissenschaften im Unterricht Chemie. Heft 128, S. 8-11 weitere Informationen

Die Vermittlung und insbesondere auch die Anwendung der Grundbegriffe sollte Ziel eines kompetenzorientierten Chemieunterrichts sein. Im Juli 2011 erhielten Schülerinnen und Schüler eines niedersächsischen Gymnasiums die Aufgabe, spontan und ohne Verwendung von Hilfsmitteln eine kurze Definition zu den Grundbegriffen Stoff, Element, Atom, chemische Reaktion und Energie zu formulieren. Die Ergebnisse der Befragung vermitteln einen Eindruck über die Schwierigkeiten im Umgang mit diesen Begriffen.


Rehm, M. & Sieve, B. (2012): Der Elementbegriff als Teekesselchen, Naturwissenschaften im Unterricht Chemie. Heft 128, S. 24-27

Der Begriff „Chemisches Element“ wird im Chemieunterricht als Homonym verwendet, ohne dass sich Lehrende und Lernende auf einer Metaebene darüber klar werden, welche unterschiedlichen Bedeutungen der Begriff „chemisches Element“ hat. Um die Doppeldeutigkeit zu verstehen, ist es notwendig, den stoffbezogenen und den atombezogenen Atombegriff voneinander zu trennen. Der Beitrag beschreibt einen möglichen Unterrichtsgang, bei dem der Begriff des elementaren Stoffs unter Einbeziehung des PSE aufgegriffen wird.


Sieve, B. (2012): "Express-Filtration" im kleinen Maßstab, Naturwissenschaften im Unterricht Chemie. Heft 128, S. 49f


Sieve, B. (2012): Ist die Reaktion von Eisen mit Schwefel wirklich exotherm?, Naturwissenschaften im Unterricht Chemie. Heft 128, S. 49f


Sieve, B., Friedmann, A. & Schanze, S. (2012): Bewerten lernen - aber wie? – Bewertungskompetenz im Chemieunterricht, Naturwissenschaften im Unterricht Chemie. Heft 127. S. 2-9 weitere Informationen

Im Kern der Bemühungen um die Förderung der Bewertungskompetenz in der Schule steht die Befähigung der Schülerinnen und Schüler, Ent- scheidungen zu treffen. Um die Bedeutung (natur)wissenschaftlicher Evidenzen für die Entscheidungsfindung zu verdeutlichen, empfehlen wir zwischen Sach- und Wertentscheidungen zu differenzen. Schülerinnen und Schülern soll Gelegenheit gegeben werden, an geeigneten Situationen und Beispielen Wertentscheidungen zu treffen und die dabei ablaufenden Entscheidungsfindungsprozesse zu reflektieren.


Schanze, S., Sieve, B. & Saballus, U. (2012): Zuviel Salz in der Werra - Eine webbasierte Lernumgebung zur Förderung der Bewertungskompetenz im Chemieunterricht, In Naturwissenschaften im Unterricht Chemie. Heft 127. S. 26-31.

Ansätze zur Lösung des Versalzungsproblems der Werra werden seit vielen Jahren kontrovers diskutiert. Im Rahmen des von der EU geför- derten Kooperationsprojektes CoReflect wurde eine webbasierte Unter- richtseinheit zum Thema „Versalzung der Werra“ entwickelt, mehrfach erprobt und evaluiert. Das Projekt sowie die Unterrichtseinheit werden in diesem Artikel vorgestellt.


Sieve, B. (2012): "Glühlampenverbot in der EU" - Rollenkarten für eine Talkshow, Naturwissenschaften im Unterricht Chemie. Heft 127. S. 49-50


Brausewetter, K. (2012): Tütensuppe, Matsch und Schaum - Stoffgemische und ihre Trennung, In Materialien Kindergarten und Vorschule, Stark Verlag Freising