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Bücher

Sieve, B., Hilker, F. & Sach, M. (Hrsg.) (2019): Physik unterrichten - Ein praktischer Leitfaden für Berufseinsteiger, Friedrich Verlag, Hannover weitere Informationen

Die Planung, Durchführung und Reflexion von Physikunterricht ist ein spannendes, aber auch komplexes Vorhaben. Wie strukturiere ich ein Themengebiet? Wie gestalte ich den Unterricht dazu? Welche Experimente und Aufgaben wähle ich aus? Schnell wird klar: Das im Studium erworbene Fachwissen lässt sich nicht ohne Weiteres in den Unterricht übertragen.

Der Band stellt detailliert die Schritte bei der Planung von Unterrichtsstunden und -einheiten an Beispielen aus dem Physiklehrplan vor und gibt Hinweise, worauf es besonders ankommt. Darüber hinaus wird eine Reihe von Bausteinen guten Physikunterrichts mit Hintergründen, Tipps und Beispielen näher beleuchtet: Neben der Auswahl und Durchführung von Experimenten sind u.a. die Entwicklung und der Umgang mit Modellvorstellungen, die Diagnose und Berücksichtigung von Schülervorstellungen sowie der Umgang mit Fachsprache wichtige Elemente eines zeitgemäßen Physikunterrichts.

Physik unterrichten ist ein praktischer Leitfaden für Studenten, Referendare und Quereinsteiger mit zahlreichen Beispielen, konkreten Anregungen und vielfältigen methodischen Ideen. Er unterstützt Sie bei der Planung und Durchführung Ihres Unterrichts. Auch für die reflektierte Auseinandersetzung mit durchgeführtem Unterricht finden Sie Beispiele und Tipps.



Buchbeiträge

Meyer, M., Schneider, A.M. & Sieve, B.F. (2019): Sicherheit einmal anders – Durch technische Partizipationsmöglichkeiten das eigenständige Lernen unterstützen und reflektieren, Schomaker, Cl. & Oldenburg, M.: Forschen, Reflektieren, Bilden - Forschendes Lernen in der diversitätssensiblen Hochschulbildung weitere Informationen
ISBN: 978-3-8340-1918-9

Im Beitrag wird der Wandel einer Vorlesung zum Thema Sicherheit im Labor in ein stärker adressatenorientiertes und auf Partizipation und Selbstverantwortung für den Lernprozess ausgerichtetes zweiteiliges Lehr-Lernformat vorgestellt. Das neue Lehr-Lernformat ist an flippen-classroom-Szenarien angelehnt und ermöglicht breite Partizipations- und Interaktionsmöglichkeiten durch Verknüpfung der E-Learning-Plattform ILIAS mit Audience-Response-System-vermittelten Peer-Instruction-Ansätzen. Inhaltlich schließt das neue Format an problembasiertes und forschendes Lernen an.



Journale

Menthe, J., Nehring, A. & Rehm, M.  (2019): Chemie kommunizieren - Unterricht Chemie Nr. 174/2019 weitere Informationen

Das fachgerechte Kommunizieren chemischer Inhalte gehört seit 15 Jahren zu den vier Kompetenzbereichen des Chemieunterrichts. Seit dieser Zeit ist die Kommunikation allerdings komplexer geworden und neue Formate und Medien sind hinzugekommen: Die Allgegenwärtigkeit digitaler Kommunikation, die Bedeutung eines auf Kommunikation ausgerichteten Lebensstils und die Frage nach der Glaubwürdigkeit von Informationen sind Beispiele hierfür.


Sieve, B. (2019): Bindungen und Wechselwirkungen, - Unterricht Chemie Nr. 169/2019 weitere Informationen

Das Themenheft widmet sich den fachlichen und didaktischen Fragen rund um das Thema "Bindungslehre" im Chemieunterricht. Im Basisartikel wird u.a. diskutiert, ob und inwiefern man die drei klassischen Bindungstypen getrennt voneinander oder aber als Formen innerhalb eines Bindungskontinuums betrachten sollte. Ferner werden empirisch belegte Vermittlungshürden und mögliche Konsequenzen für die Unterrichtsgestaltung dargestellt. In den unterrichtspraktischen Beiträgen werden zu jedem Bindungstyp Vorschläge zur Umsetzung des Themas im Unterricht präsentiert, wobei vielfach die Modellierung im Zusammenhang mit dem Struktur-Eigenschaftskonzept sowie dem Energiekonzept erfolgt.  



Journalbeiträge

Nehring, A. & Busch, S. (2019): Setting Up Chemistry Demonstrations According to the Left-to-Right Principle: An Eye-Movement-Pattern-Based Analysis, Journal of Chemical Education.
DOI: 10.1021/acs.jchemed.9b00102

Dass Experimente einem Ablauf von links nach rechts entsprechenden Aufbau entsprechen sollen, ist häufiger Gegenstand der Ausbildung von angehenden Chemielehrkräften in Deutschland. Gegenstand dieser Studie ist die Frage, ob empirische Daten über die Blickprozesse von Schülerinnen und Schülern diese Annahmen stützen oder nicht. Dazu wurden mit einem Eye-Tracker die Blickbewegungen von 140 Schülerinnen und Schülern aufgezeichnet und analysiert. Wenngleich die Ergebnisse das Gestaltgesetz bestätigen, wird in differenzierten Analysen deutlich, dass dies vor allem an der Abnahme von Blickbewegungen liegt, die dem inhaltlichen Aufbau widersprechen.


Menthe, J., Nehring, A. & Rehm, M.  (2019): Erfolgreich kommunizieren und verstehen im Chemieunterricht., Naturwissenschaften Im Unterricht - Chemie, 174, 2–9

Erfolgreich kommunizieren und verstehen im Chemieunterricht.


Nehring, A. & Lüttgens, U.  (2019): Die Tagungsmethode. Kommunikationskompetenz und Nature-of-Science-Konzepte handlungs- und problemorientiert fördern., Naturwissenschaften Im Unterricht - Chemie2, 174, 14–19.

Am Beispiel der Säure-Base-Chemie stellt vorliegende Beitrag die sog. „Tagungsmethode“ vor, mit der Ziele der Kommunikationskompetenz im Chemieunterricht adressiert werden können. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln dabei selbstständig ein Experiment zur qualitativen Bestimmung starker und schwacher Säuren, führen es durch und werten in es Protokollen aus. Auf dieser Grundlage bereiten Sie einen kurzen Fachvortrag über ihre Ansätze vor, den sie auf einer fiktiven Tagung vor dem Fachpublikum ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler halten. Diese beurteilen die fachliche Korrektheit aber vor allem auch die Validität des Vorgehens und Vergleichen die präsentieren „Forschungen“ mit ihren eigenen Ansätzen und Ergebnissen. Im Sinne einer wissenschaftlichen Tagung verteidigen die präsentierenden Schülerinnen und Schüler Ihr Vorgehen und legen dar, welche Gründe für die Validität ihrer Ergebnisse sprechen. Das Plenum ist aufgefordert, kritische Fragen zu stellen. Dabei werden Kriterien zur Kommunikation und Beurteilung von Forschungsansätzen generiert, die dann im Plenum gesammelt und verglichen werden können.


Nehring, A. (2019): Naïve and Informed Views on the Nature of Scientific Inquiry in Large Scale Assessments: Two Sides of the Same Coin or Different Currencies?, Journal of Research in Science Teaching. weitere Informationen


Sieve, B. & Hilker, F. (2019): Wie sag ich's meinem Kinde - die Tücken der chemischen Fachsprache, NiU-Chemie, Heft 173, S. 2 - 9 weitere Informationen

Die sichere Anwendung der Fachsprache der Chemie stellt für viele Lernende eine nur schwer zu überwindende Hürde dar. Für die nachhaltige Vermittlung von Chemie und für eine Kommunikation über Chemie auf höherem Niveau ist die Verwendung der Fachsprache jedoch unerlässlich: Nur, wenn Lernende und Lehrende möglichst exakt das benennen (können), was sie meinen, besteht die Chance für alle, die gemachten Aussagen inhaltlich für sich selbst lernwirksam werden zu lassen. Doch wie kann die Begriffsbildung und das Fachsprachenlernen konkret im Unterricht unterstützt werden? Der Beitrag will hierzu Hilfen geben und spannt den Bogen von den Herausforderungen der chemischen Fach- und Symbolsprache über Theorien zur Begriffsbildung hin zu methodischen Hinweisen zur Stützung des Fachsprachenerwerbs. Der zentrale Leitgedanke ist dabei, dass man als Lehrkraft erst sprachsensibel agieren kann, wenn man selbst in Bezug auf die Verwendung der chemischen Fachsprache sattelfest und hinreichend sensibilisiert ist. 


Sieve, B. (2019): Modellversuch zum Nassspinnverfahren, NiU-Chemie, Heft 172, S. 49f.

Es wird ein Modellversuch zum Nassspinnverfahren beschrieben, mit dem beispielsweise halbsynthetische Cellulosefasern wie Viskosefasern oder Lyocellfasern technisch hergestellt werden. Im Versuch wird das Prinzip des Verfahrens mithilfe eines gefärbten Natriumalginat-Sols veranschaulicht. 


Sieve, B. (2019): Recycling von PET-Flaschen durch Verseifung, NiU-Chemie, Heft 172, S. 49f.

Das Recycling von PET wird häufig als Musterbeispiel für die Wiederverwendbarkeit sortenreiner Kunststoffe vorgestellt. Im Beitrag wird ein Modellversuch zum rohstofflichen Recycling von PET durch Verseifung dargestellt. Das alkoholische Verseifungsprodukt wird im Anschluss an die Reaktion nachgewiesen.


Sommer, K., Seilnacht, Th., Rehm, M., Venke, S., Wlotzka, P., Sieve, B. & Parchmann, I. (2019): Metalle auf Dekoperlen, Titan in Zahnpasta und Natrium im Essen. Chemische Elemente in Supermarkt und Co., NiU-Chemie, Heft 170, S. 20-31

Auf chemische Elemente stoßen wir bei öffentlichen Experimentierveranstaltungen genauso wie beim Gang durch den Supermarkt. Dieser Artikel liefert Anregungen für den Unterricht zu Metallen in Metallic-Produkten, Elementen in Alltagsprodukten (Wandfarbe, Zahnpasta, Mettwurst ...), für eine Auseinandersetzung mit Angaben auf Produkten (Natrium im Essen?!) und zu der Geschichte eines Alltagsproduktes dank chemischer Elemente (Vom Feuer bis zu LEDs) - also ein bunter Reigen durch ausgewählte Elemente des PSE.


Sieve, B. & Wlotzka, P. (2019): Wozu dient das Periodensystem? Spiralcurriculare Einführung des PSE – eine Ideensammlung., NiU-Chemie, Heft 170, S. 2-11

Das Periodensystem ist wohl das zentrale Werkzeug des Chemieunterrichts, denn es verknüpft die beobachtbaren Eigenschaften der Elemente mit dem Aufbau ihrer Atome. Wäre es vor diesem Hintergrund nicht angemessen, das Periodensystem als ständigen Begleiter im Chemieunterricht zu nutzen anstatt es quasi als ganzen Block abzuarbeiten? In diesem Sinne schlagen die Autoren einen Weg vor, wie das Periodensystem in der Sekundarstufe I spiralcurricular mit Beginn des Chemieunterrichts erarbeitet werden und dabei nach und nach in der Erklärungsmächtigkeit wachsen kann.


Sieve, B. (2019): Mit Stop-Motion-Videos die Ablenkung eines Wasserstrahls modellieren, NiU-Chemie, Heft 169, S. 48f.

Der Versuch "Ablenkung eines Wasserstrahls durch Triboelektrizität" gehört zu den Standardversuchen, wenn es um die Ableitung der Dipoleigenschaften von Wasser-Molekülen geht. Für die Modellierung der Vorgänge auf der Teilchenebene eignet sich das Anfertigen von Stop-Motion-Videos durch die Lernenden. Dies wird im Beitrag erläutert. 


Sieve, B. (2019): Leitfähigkeit von Salzschmelzen mit eutektischen Gemischen, NiU-Chemie, Heft 169, S. 48f.

Es wird ein Experiment zur Prüfung der elektrischen Leitfähigkeit von festen Salzen und von Salzschmelzen dargestellt. Als Probe kommen verschiedene Salzmischungen mit vergleichsweise niedrigen Schmelztemperaturen zum Einsatz, die für Schülergruppenversuche gut geeignet sind. 


Sieve, B. (2019): Aufgabe: Recycling von PET-Getränkeflaschen, NiU-Chemie, Heft 169, S. 46ff.

Es wird eine experimentelle Klausuraufgabe für die Sek. II vorgestellt, in der am Kontext des PET-Recyclings die Formen des Kunststoffrecyclings diskutiert und Überlegungen zur Erhöhung des Rezyklatanteils im Rahmen des bottle-to-bottle-Verfahrens angestellt werden. Veresterung und Verseifung sind weitere Inhaltsbereiche, die abgeprüft werden.  


Sieve, B. (2019): Drum prüfe, wer sich ewig bindet ... Bindungen und Wechselwirkungen fachlich und didaktisch betrachtet, NiU-Chemie, Heft 169, Januar 2019, S. 2-7

Der Basisartikel führt in das Themenfeld chemischer Bindungen ein und beleuchtet dabei die fachliche und die didaktische Sichtweise. Es wird diskutiert, ob und wann die klassische Trennung nach den drei Bindungstypen sowie zwischen den "echten" Bindungen und den Wechselwirkungen zwischen Teilchen im Chemieunterricht Sinn macht. Ferner werden typische Lernhemmnisse sowie Hinweise zur Gestaltung von Chemieunterricht rund um das Thema Bindungen und Wechselwirkungen vermittelt.